Der Brauch, zu Weihnachten einen Baum zu schmücken, geht mindestens auf das 15. Jahrhundert zurück. Doch waren es damals eher Nüsse und Früchte, die die Zweige schmückten und nach den Festtagen gegessen werden durften.
Mit Kugeln geschmückte Weihnachtsbäume wurden aber erst im 19. Jahrhundert überall in Kirchen und Wohnhäusern, auf öffentlichen Plätzen und in Geschäften aufgestellt. Seither ist der Christbaum zur Weihnachtszeit aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Waren es anfangs ausschließlich echte Tannenbäume, die zu Weihnachten nicht fehlen durften, so haben sich künstliche Christbäume mittlerweile etabliert. Doch auch künstliche Tannenbäume wurden schon früh geschaffen. So ist ein künstlicher Weihnachtsbaum aus dem Jahre 1886 in England bekannt, der allerdings mit den heutigen realgetreuen künstlichen Christbäumen nicht viel gemein hatte. Der wohl älteste künstliche Weihnachtsbaum der Welt ist nur 30 Zentimeter hoch und wurde aus Bast gefertigt. Die stolzen Besitzer dieses Christbaums haben ihn von Generation zu Generation weitergegeben und schmücken ihn noch heute jedes Jahr zur Weihnachtszeit liebevoll.
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Waren die permanenten Christbäume lange Zeit gerade in Deutschland für das
Weihnachtsfest in den eigenen vier Wänden eher verpönt, so setzte sich der Trend
zu künstlichen Tannenbäumen aufgrund der immensen Vorteile vor allem in den USA
schnell durch. Mittlerweile haben die künstlichen Christbäume auch hierzulande
viele Anhänger. |