Künstliche Weihnachtsbäume - Vor und Nachteile

Obwohl künstliche Weihnachtsbäume jede Menge Vorteile gegenüber den echten Christbäumen aufweisen, können sich viele Menschen nicht dazu entschließen, sich einen permanenten Tannenbaum zu kaufen. Denn sie meinen, dadurch ginge ein Stück der alten Weihnachtstradition verloren. Doch spätestens, wenn sie zum ersten Mal künstliche Weihnachtsbäume zu Gesicht bekommen, dann ändern sie ihre Meinung. Denn der künstliche Christbaum sieht den lebenden Vertretern täuschend ähnlich. Ob Blautanne oder Fichte, es gibt künstliche Christbäume nach jedem Geschmack zu kaufen.

Einkaufsstress
Die Vorweihnachtszeit wird von vielen Menschen als die stressigste und ungemütlichste Jahreszeit beschrieben. Denn man möchte es allen Recht machen, Plätzchen für die Lieben backen, sinnvolle Geschenke aussuchen und natürlich das Haus dekorieren. Da darf der prachtvoll geschmückte Weihnachtsbaum auf keinen Fall fehlen. Doch auch wer einen Christbaum kaufen will, kann dabei noch einmal die Strapazen des Advents miterleben. Denn damit der Weihnachtsbaum nicht bis Heiligabend alle Nadeln verloren hat, warten alle bis kurz vor den Festtagen, um noch eben schnell die geeignete Nordmann-Tanne zu besorgen. Doch oft findet man dann nicht auf Anhieb den passenden Tannenbaum, denn die schönsten sind jetzt schon verkauft. So kann also Weihnachten zu einem wahren Spießrutenlauf werden. Auch der Transport eines Weihnachtsbaums vom Kaufstand bis nach Hause will wohl überlegt sein. Kleine Vertreter passen ja problemlos ins Auto, können auch in der Straßenbahn mitgenommen werden. Aber größere neu gekaufte Weihnachtsbäume kann man nicht so ohne Weiteres nach Hause bringen.


Anders ist das, wenn man sich dafür entscheidet, einen künstlichen Weihnachtsbaum zu kaufen. Denn den kann man schon lange im Voraus kaufen oder sogar übers Internet bestellen, so dass man nicht einmal die Zeit der Anreise zum Laden mit einberechnen muss. Auch der Transport und die Lagerung eines künstlichen Weihnachtsbaumes sind unproblematisch. Da ein permanenter Weihnachtsbaum über Jahre mit gleich bleibender Qualität aufgebaut werden kann, muss man sich auch in der nächsten Zeit keine Gedanken mehr über die Anschaffung eines neuen Tannenbaumes machen. Im Gegensatz zu den natürlich gewachsenen Vertretern der Christbäume kann es auch nicht passieren, dass man plötzlich zuhause beim Auspacken die gebogene Spitze am künstlichen Weihnachtsbaum entdeckt, denn alle Äste können von Hand in Form gebracht werden.

Keine Nadeln auf dem Boden
Viele Christbäume fangen schon kurz nach dem Festtagen an, ihre Nadeln abzuwerfen. Auf den Fußböden und vor allem in Teppichen setzen sich die spitzen grünen Tannennadeln fest, hinterlassen eine Spur im ganzen Haus und schmerzen, wenn man barfuss hinein tritt. Aber nicht nur das, nach einiger Zeit wird der vorher prächtige Weihnachtsbaum auch unansehnlich. Ein künstlicher Weihnachtsbaum hingegen bleibt vom ersten bis zum letzten Tag füllig, Lästiges Fegen und Staubsaugen sind auch nach Wochen nicht nötig. Denn ein künstlicher Weihnachtsbaum nadelt nicht.

Entsorgen
Jedes Jahr stellt sich erneut die Frage, wann und wo die alten Tannenbäume entsorgt werden können. Zu bestimmten Terminen müssen die Weihnachtsbäume an die Straße gestellt werden. Diese Probleme hat man mit seinen permanenten Christbäumen nicht. Denn nach den Weihnachtstagen kann man sie Platz sparend im Keller oder im Schrank verstauen, ohne sich Gedanken über einzuhaltende Termine machen zu müssen.

Ökologie und Ökonomie
Manch einer wird einen echten Weihnachtsbaum kaufen und diesen den künstlichen Tannenbäumen vorziehen, da er gewachsen und daher ökologisch ist. Bedenkt man aber, dass die Christbäume, die in den hiesigen Wohnzimmern zu finden sind, etwa acht bis zwölf Jahre lang wachsen mussten, um dann etwa für drei Wochen als Weihnachtsschmuck zu dienen, dann macht man sich schon einmal über die Ökonomie Gedanken, besonders, da etwa jeder vierte Baum aus Dänemark importiert werden muss.

Bedenkt man weiterhin, dass die meisten Weihnachtsbäume in Monokulturen angebaut werden, die einzig und allein dazu genutzt werden, als Christbäume zu enden, dann hat das mit Natur nicht mehr viel zu tun. Denn die Flächen, die ausschließlich von einer Baumart bewachsen werden, sind anfällig für schädliche Insekten. Diesen wiederum rückt man mit Insektiziden zu Leibe. Und da man auch andere Pflanzen, die in Konkurrenz zu den Weihnachtsbäumen treten könnten, großflächig mit Pestiziden beseitigen, sind nicht nur die Christbaum-Plantagen, sondern auch das Grundwasser belastet.

Zwar hinterlässt das Wort künstlich für den maschinell gefertigten Weihnachtsbaum einen bitteren Beigeschmack, doch sind auch die natürlich gewachsenen Christbäume lange nicht so biologisch wertvoll, wie man es gemeinhin annimmt. Eine Ausnahme bilden natürlich Bio-Bäume, die allerdings auch deutlich teurer sind als die Weihnachtsbäume, die man sonst so kaufen kann. Künstliche Christbäume zu kaufen, ist da nicht nur günstiger, auch muss kein Tannenbaum ob Bio oder nicht für das Weihnachtsfest sein Leben lassen

Preis
Bedenkt man, dass ein künstlicher Weihnachtsbaum viele Jahre lang nutzbar ist, so kann man leicht berechnen, wie sehr es sich preislich lohnt, auf den künstlichen Christbaum zurückzugreifen. Besonders günstige Anbieter verkaufen künstliche Weihnachtsbäume bei einer Größe von 180 Zentimetern bereits ab etwa 12 Euro inklusive Christbaumständer. Fichten gleicher Größe haben etwa den gleichen Preis. Blautanne und Nordmann-Tanne sind aber um einiges teurer, wenn man sie als Christbaum kaufen will. Und nicht nur den Anschaffungspreis muss man berechnen. Hinzu kommt bei lebenden Bäumen normalerweise noch der jährliche Transport und die Zeit des Kaufs.

Weihnachtsurlaub
Nicht selten fahren Familien über Weihnachten in südliche Länder, machen Urlaub in Ägypten, Japan oder auf Mallorca. Aber viele möchten da ihre traditionelle Edeltanne nicht missen. Hier bietet sich ein künstlicher Weihnachtsbaum an, der bereits geschmückt ist, sich dabei aber handlich und leicht in dem Koffer verstauen lässt. Da es die künstlichen Christbäume in verschiedenen Größen gibt, ist für jeden Geschmack das richtige dabei. So kann man auch bei brütender Hitze am Strand fröhlich Weihnachten feiern.

Alle Jahre wieder
Während abgeschlagene Naturbäume nur ein Weihnachtsfest lang zu gebrauchen sind, kann ein künstlicher Christbaum über Jahre hinweg genutzt werden, ohne etwas von seinem Aussehen einzubüßen. So entfallen der jährlich wiederkehrende Weihnachtsbaum-Kauf und das Schlangestehen vor den Ständen. Gleiches gilt für die Kosten und die Entsorgung.

Schmücken
Besonders praktisch sind permanente Tannenbäume, die bereits fertig geschmückt sind. Dadurch spart man sich Zeit und muss sich nicht einmal Gedanken über die Christbaumkugeln, die Schleifen und Lichterketten machen. Denn all das trägt ein künstlicher Weihnachtsbaum schon. Selbst ein Christbaum-Ständer muss nicht extra angeschafft werden, da der schon bei den künstlichen Weihnachtsbäumen dabei ist. Durch den fertig geschmückten Weihnachtsbaum können auch unkreative Menschen, die sonst bei der Farb- oder Kugelauswahl oft einen Fehlgriff machen, einen wunderschön anzusehenden Christbaum vorweisen.

Brandgefahr
Künstliche Weihnachtsbäume sind schwer entflammbar. Wer also statt Lichterketten lieber auf echte Kerzen zurückgreift, der ist mit den permanenten Christbäumen wesentlich besser bedient als mit einem natürlichen Tannenbaum. Denn wie oft hört man zur Weihnachtszeit von verheerenden Bränden in Mehrfamilienhäusern, die durch den Adventskranz oder Weihnachtsbaum verursacht wurden. Ein künstlicher Weihnachtsbaum wird nicht so ohne weiteres in Flammen aufgehen. Dennoch ist natürlich auch bei einem permanenten Christbaum äußerste Vorsicht geboten, wenn die Wachskerzen angezündet wurden. Denn offenes Feuer sollte man nie unbeaufsichtigt lassen.

Gerade gewachsen
Wie ärgerlich ist es, wenn der Weihnachtsbaum krumme Äste, abgebrochene Spitzen oder unsymmetrische Stämme aufweist. Da ist ein künstlicher Christbaum klar im Vorteil. Denn die maschinell gefertigten Tannenbäume weisen eine Symmetrie auf, die man in der Natur nur selten findet. Die Äste und Spitzen können im Idealfall in die gewünschte Position gebogen werden.

Allergien
Natürlich gewachsene Christbäume scheiden Terpene aus. Das sind ätherische Öle, die den typischen Tannenbaum-Duft versprühen. Doch gibt es einige Menschen, die mit Allergien auf diese Stoffe reagieren. Zusätzlich befinden sich auf den Weihnachtsbäumen alle möglichen Schimmelpilze, die es Allergikern zuweilen noch unerträglicher machen. Da die meisten Christbäume zu Lebzeiten mit allerlei Pestiziden gegen Insektenbefall und andere Pflanzen geschützt wurden, holt man sich die chemische Keule direkt ins Wohnzimmer. Viele Personen reagieren aber sensibel auf diese Gifte der Christbäume, bekommen Hautausschlag, Kopfschmerzen und fühlen sich unwohl. Aus diesem Grund sollten gerade Allergiker künstliche Weihnachtsbäume kaufen.

Tannenduft
Was ein künstlicher Weihnachtsbaum vermissen lässt, ist einzig und allein der Duft, der bei den meisten Menschen glückliche Kindheitserinnerungen und das Gefühl von Zufriedenheit hervorruft. Bisher werden noch keine künstlichen Tannenbäume angeboten, die einen Weihnachtsduft verströmen. Doch gibt es zahlreiche Anbieter von Raumsprays, Duftkerzen und Ölen, die auch in Räumen mit künstlichen Weihnachtsbäumen einen wundervollen Tannenduft versprühen.

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